Volcanizer

Marco Wessely

Marco Wessely

Der Schiffsheizer

Kohlen, Rauch, Schmutz und Hitze sind die ihm wohl bekanntesten Wörter aus dem tarabschen Lexikon.

Schnell voran soll es gehen! Entspannung ist ein Fremdwort.

Die Rede ist vom Schiffsheizer Marco Wessely, welcher im untersten Abteil der Apollo 12 die riesigen Öfen mit Kohle versorgt um das Schiff durch das Weltall zu befördern. Selten sieht er das Tageslicht. Feuer, Funken und eine Kohlenschaufel sind ihm lieber.

Im Dauertörn schaufelt er, im bis zu 128bpm Takt, in den bis zu 60 Grad heißen und dunklen Kesselräumen die Kohle in die Öfen der Apollo 12 um sie auf maximale Betriebstemperatur zu bringen!

Volle Kanne voraus!

Maori

Der Maori

Der Maori

Schenkt man dem Druiden glauben, so befindet sich der selten gesehene Maori im tarabschen Universum. Auf der Suche nach dem Schokoladenbaum, der ihn aufgrund seiner unheilbaren Abhängigkeit ewig lockt, und von dem laut kosmischen Lexikon auf jedem Planeten im tarabschen Universum ein wohlgenährtes Exemplar existiert.

Der Antrieb des Maoris beträgt zwischen 110 und 125 BPM – je nachdem, ob er kürzlich fündig geworden ist und den unstillbaren Durst nach dem braunen Elixier kurzzeitig mildern konnte oder, wie der Gierschlund der er ist, unaufhörlich suchend von Planet zu Planet rast.

Gerüchten zufolge treibt das braune Zeug die Zahl seiner BPM vehement an und so ballert er unaufhaltsam und voller Schokoladendrang durch den tarabschen Kosmos, vibrierende Schallwellen versprühend, welche wohl der Gattung „Space Junk“ angehören.

Man munkelt, dass er sein Glück häufig auf der Apollo 12 versucht, um mit seinen Haudegen und Haudeginnen nach dem Tal des Tarabs zu suchen, wo einer ur-alten Legende nach der wohl zarteste Schokoladenbaum aller Planten versteckt ist… wo er sich in diesem Moment gerade befindet bleibt jedoch ungewiss…

Kotterzür

Kotterzür

Der Fahrtwind

Kapitän Kotterzür blickte mit versteinerter Miene auf die vor ihm liegende Meereswüste. Seit Tagen wartete er nun darauf, dass sich ein Lüftchen rührte. Kein Anzeichen von seinem Gefährten, dem Goldfunken sprühenden Fahrtwind.

An sich war das nicht weiter verwunderlich: manchmal ließ dieser Wochen auf sich warten.

„Wenn das so weiter geht, sterbe ich noch vor Langeweile statt an Lungenkrebs“, hüstelte Kotterzür zu sich selbst und stopfte sich einen weiteren Pfeifenkopf mit seiner wunderlichen Kräutermischung.

Während er genüsslich inhalierte, bemerkte er plötzlich ein Tosen und Sausen um ihn herum. Ein Drücken in seinem Rücken, begleitet von einem Wirbelsturm an Farben und Klängen, die das Segel spannten und den Kahn vorwärtspusteten. Das Zauberkraut schien seine Wirkung zu entfalten, denn auf einmal war sein luftiger Begleiter zurückgekehrt und gab vollen Schub: hinaus Richtung offenen Ozean.

Eugen Valentin

Eugen Valentin

Die intergalaktische Entschleunigungsblase

Während das tarabsche Raumschiff durch den endlosen Weltraum gleitet, merkt die Party- Crew langsam und subtil, dass sich das Tempo der Musik verringert, die Schallwellen das innere Beruhigungszentrum aktivieren und sie sich in einer behaglichen Atmosphäre befinden. Sie sind in einer intergalaktischen Entschleunigungsblase gelandet, die, einem Wurmloch ähnelnd, durch das Weltall wabert.

Im Zentrum dieser Blase befindet sich ein farbenfroher Wald, der Lebensraum für Fabelwesen aus dem ganzen Universum bietet. Einmal im Monat bei Vollmond und gleichzeitigem Sonnenhöchststand treffen sich alle Bewohner mit den Besuchern auf der größten Lichtung und pulsieren gemeinsam zu den Downtempo-Bässen des planetaren Kapellmeisters Eugen Valentin.

Dessen Orchester, bestehend aus Synthesizer-Schildkröten, Subbass-Schnecken, Cumbia-Koalas und Flanger-Faultieren verwöhnt die tanzende Menge mit einem endlos wirkenden, tranceartigen 90-BPM-Sog. Alle Klangfarben des Universums bekommen in dieser intergalaktischen Symphonie Raum und geleiten die Tanzenden entschleunigt und zufrieden in den Weltraum zurück.

Mateorite

Mateorite

Der Meteorit

Mateorite ist ein bekannter Meteorit aus den Weiten des Universums, welcher vor vielen Jahren in der Nähe der Himmelsblüte im Tal des Tarab bei Neu Hummus eingeschlagen ist. Er ist der erste gemeldete Komet mit Spuren von Bässen, die die frühe Anwesenheit von mächtigen Subwoofern in weiter entfernten Galaxien belegen. Sein geologisches Alter wird auf circa 12 Milliarden Laserjahre datiert.

Die Legende, vom ersten Kontakt des Außerirdischen mit seiner Crew, besagt das er mit voller Breitseite gegen die voll besetzte Apollo 12 geknallt ist. Bei Eintritt in die Atmosphäre soll Mateorite durch den Druck so stark verformt und aufgeweicht worden sein, dass die Kollision bei dem Schiff kaum einen Schaden angerichtet hat.

Es stand danach viel mehr ein nacktes menschenähnliches Wesen auf dem Bug das sich die letzten Felsbrocken und den Staub abschüttelte und fragend in die Gesichter der faszinierten Besatzung gaffte: “Bin ich hier bei der Apollo12?” – “Ahoi!”, antworteten die Matrosen im Chor.

“Ich soll euch ausrichten: Wer einmal des Tarabs Wege folgt, kommt früher oder später…” – “Früher oder später…?”, wollten alle ungeduldig wissen. – “Leute ich hab’s vergessen…”, gab der Fremde zu.

Da lachten alle Beteiligten gleichzeitig lauthals los und hießen ihren neuen Freund direkt mit einer doppelten Pfeffirunde willkommen.

Die Neugierde und Hoffnung, dass Mateorite irgendwann wieder einfallen könnte, was er Ihnen über Tarab auszurichten hattem ist jedoch seither in allen geweckt.

Aldo Rado

Aldo Rado

Der Herr über die Mine

Als sich die Kosmonauten das Gemisch aus Ruß und Sternenstaub von ihren Helmvisieren wischten, erblickten sie einen Mann mit Erdbohrer, freudig am Werkeln. Mit seinem Bohrer trieb er tiefe Löcher in den Stollen. Dabei ging es mit der Geschwindigkeit einer Schnecke voran. Doch durch die Langsamkeit erzeugte jeder Schlag ein Dröhnen, das durch den gesamten Stollen vibrierte.

„Oh, na endlich bekomme ich mal Besuch- willkommen in meiner Miene. Ich bin Aldo Rado – immer auf der Suche nach fetten Goldstücken. Ich hoffe, ihr kommt mit Tiefendruck zurecht?“

Johann & Grethe

Johann & Grethe

Der Unsichtbare

Es begab sich im 12. Zeitalter des Multiversums, dass die Energiereserven der Apollo 12 erschöpft waren und Käpt’n 12 und seine Crew auf dem Planeten „Dagobahvaria“ zwischenlanden mussten. Als sie schließlich auf einer Lichtung einen geeigneten Landeplatz fanden, trafen sie dort auf Johann & Grethe, zwei lustige Gestalten, die sie sogleich zu einem traditionellen Weißwurstfrühstück in ihr Häuschen einluden, welches ganz zur Freude der Crew aus Pfeffikuchen fein erbaut war.

Dort feierten alle gemeinsam ein rauschendes Fest und durch die von der atemberaubenden und vielseitigen Natur des Planeten mystisch angehauchte Mischung aus Deep House, Tech House und Techno hatten sie im Nu genug Energie beisammen um die Apollo 12 wieder auf Touren zu bringen.

Jetzt musste die Crew nur noch durch den dichten Wald zurück zum Schiff finden, doch glücklicherweise hatten die beiden Neulinge bunte Steinchen am Weg gestreut, welche sie ruckzuck zurück zur Apollo 12 führten.

Da die Crew die Steinchen, anstatt zurück in Grethe‘s Taschen, in ihre Münder steckte, drifteten sie, den Bass noch im Blut, alle gemeinsam in einen seligen Glückszustand und hoben ab um zu neuen Abenteuern aufzubrechen!

Matahari

Matahari

Matahari

Luke Wackelkopf

Luke Wackelkopf

Der Wackelkopf

Grischka & sein Bär

Grischka & sein Bär

Der Bändiger

Tief im Tal des Tarab, am Rande eines Waldes, als Grischka auf dem Weg zu seinen Gefährten war, hörte er auf einmal hinter einem Baum ein tiefes Grummeln.

Neugierig, was sich dahinter verbirgt, ging er langsam auf die Geräuschquelle zu. Da nur einige verirrte Sonnenstahlen durch den Wald zogen, erkannte er erst spät, dass es sich um einen kleinen Bären handelte. Einsam und verlassen spielte dieser mit ein paar Stöcken.

Kurz entschlossen nahm er sich dem Kleinen an und führte ihn in das Tal des Tarab, um ihm seine Gefährten vorzustellen. Als der kleine Bär die vielen Lichter und glücklichen Gestalten um das Feuer tanzen sah, begann er mit seinem Stock zum Takt der Musik zu schlagen.

Dies war der Beginn einer gemeinsamen Reise in die Welt der Klänge.

Käpt'n12

Käpt'n12

Die Zwölf

Gerüchten zufolge war der eine Schiffsbauer und der andere Schiffsmechaniker, aber sind wir uns ehrlich, die beiden hatten von keinem dieser beiden Handwerke wirklich Ahnung. So kam es, dass ihr Schiff anstatt zu schwimmen, wie das ein sich normalverhaltendes Schiff tut, anfing zu fliegen und der Düsenantrieb anstatt das Schiff anzutreiben, wie das ein sich normalverhaltender Antrieb tut, mit wummernden Bässen die Tanzbeine verrückt gewordener Tarabianermeuten antrieb.

Selbst ziemlich überrascht von ihrem Werk meinte einer der beiden, man weiß bis heute nicht wer:“Ey Diggi, lass mal auf Tour gehen.“

Ohne große Umschweife hängten sie ihre bisherigen Berufe an den Nagel, tauften ihr Boot in einer üppigen Sektdusche mit dem äußerst kreativen Namen Apollo 12 und setzten Kurs in die Weiten des Weltalls.

Die Namen der beiden Helden?

Käpt’n 12 & Düsentrieb

Düsentrieb

Düsentrieb

Die Zwölf

Gerüchten zufolge war der eine Schiffsbauer und der andere Schiffsmechaniker, aber sind wir uns ehrlich, die beiden hatten von keinem dieser beiden Handwerke wirklich Ahnung. So kam es, dass ihr Schiff anstatt zu schwimmen, wie das ein sich normalverhaltendes Schiff tut, anfing zu fliegen und der Düsenantrieb anstatt das Schiff anzutreiben, wie das ein sich normalverhaltender Antrieb tut, mit wummernden Bässen die Tanzbeine verrückt gewordener Tarabianermeuten antrieb.

Selbst ziemlich überrascht von ihrem Werk meinte einer der beiden, man weiß bis heute nicht wer:“Ey Diggi, lass mal auf Tour gehen.“

Ohne große Umschweife hängten sie ihre bisherigen Berufe an den Nagel, tauften ihr Boot in einer üppigen Sektdusche mit dem äußerst kreativen Namen Apollo 12 und setzten Kurs in die Weiten des Weltalls.

Die Namen der beiden Helden?

Käpt’n 12 & Düsentrieb

The Guardians

The Tribe

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